iTunes erhält ein komplettes Redesign und überzeugt mit simplem UI, tollen Features und dem gewissen Etwas

iTunes 11

Ach, iTunes. Seit ich meinen ersten iPod besitze, habe ich Apples Musik-Player verwendet. Damals war es sogar noch so etwas wie ein Musik-Player. Was im Laufe der Jahre aus dem Programm geworden ist, kann man gewiss nicht mehr so nennen. Apple selbst hat sich diese Tatsache irgendwann auch eingestanden, seither lautet die Beschreibung des beliebtesten Multimedia-Verwaltungsprogramms der Welt auf der Website des Herstellers “Play, buy and enjoy your music, movies, TV shows, apps and more. Everywhere”. Gesundheit.

Da iTunes in den letzten Jahren haufenweise neue Features bekam und einen sehr vielseitigen Wandel vom Musik-Player zur zentralen Verwaltungsstelle für Multimedia-Einkauf, -Wiedergabe und Synchronisation mobiler Geräte wurde, hatte der gewöhnliche Benutzer einen immer schwierigeren Umgang mit der Anwendung. Es erschienen in letzter Zeit sogar zahlreiche Tutorials, die dem Benutzer helfen sollten, iTunes etwas schneller zu machen — eigentlich ist es beschämend, dass das beliebteste Programm seiner Art so benutzerunfreundlich wurde und sich zu einem riesigen Klumpen an Software entwickelte, über den der User so ziemlich alles regelt, was mit Multimedia zu tun hat. Ich habe mich irgendwann nach Alternativen umgeschaut, da mir iTunes als Musik-Player viel zu komplex wurde. Schließlich bin ich bei Sonora fündig geworden. Ich habe besagte App zwar relativ lange und sehr gerne genutzt, leider gingen mit dem Wechsel von iTunes zu Sonora aber auch viele Nachteile einher: ich konnte mit der App keine Filme, TV-Shows oder Podcasts abspielen und musste für die Synchronisation meiner iDevices immer noch iTunes nutzen.

Man hat die Wahl zwischen Funktionalität und Benutzerfreund-
lichkeit

Hier stellt sich jedem Anwender die Frage, ob selbiger lieber eine unglaublich komplexe Anwendung für viele Dinge verwenden möchte, oder doch lieber auf eine angenehme Benutzung setzt und dafür lieber eine Dezentralisierung der multimedialen Nutzung am Computer in Kauf nimmt. Ich schwankte hin und her zwischen diesen beiden Extremen und wechselte in den letzten Monaten mehrere Male meinen Musik-Player. Als am 12. September — für mich relativ überraschend — eine komplett überarbeitete iTunes-Version vorgestellt wurde, war für mich klar, das ich selbige unbedingt testen müsse. Ich setzte große Stücke auf das neue iTunes — stets darauf hoffend, dass ich meine multimedialen Inhalte wieder auf einem einzigen Programm verwalten kann, ohne dass selbiges sich bei der Benutzung in irgendeiner Art & Weise langsam, träge oder komplex anfühlt.

Die Geschichte von iTunes ist geprägt von zahlreichen Feature-Erweiterungen, die in manchen Fällen nicht einmal erfolgreich waren (Rest in Peace, Ping [01.09.2010 - 30.09.2012]). Seit Apple die MP3-Anwendung SoundJam MP samt des Entwicklers Casady & Greene übernahm und sie im Januar 2001 als “iTunes” in einer nur leicht veränderten Reinkarnation veröffentlichte, wurde das Programm um zahlreiche Funktionen ergänzt. So ist iTunes mittlerweile ein “Programm zum Abspielen, Konvertieren, Brennen, Organisieren und Kaufen von Musik, Hörbüchern, Podcasts, Filmen, iPod-, iPhone- und iPad Apps” (Quelle: Wikipedia). Da iTunes in der aktuellsten Version über all diese Features verfügt, liegt es nahe, dass die effiziente Implementierung derselbigen äußerst wichtig für ein gutes Benutzungserlebnis ist. Wie der geneigte Leser sicherlich aus dem bisherigen Inhalt dieses Textes entziehen konnte, bin ich der Ansicht, dass Apple dieses Kunststück nicht gelungen ist — salopp ausgedrückt finde ich, dass iTunes ordentlich versemmelt wurde.

Da meine eingangs erwähnte Freude über die Vorstellung einer von Grund auf neu gestalteten iTunes-Version recht groß war, wollte ich mit diesen letzten Worten mit dem alten iTunes abschließen. Das Ende einer von zahlreichen Enttäuschungen geprägten Ära ist hiermit besiegelt und wird durch eine Schnittkante visualisiert — wir sehen uns auf der anderen Seite wieder.

_________________________________________________________________________________________________________________________

Sinnbildlich gesprochen brach für die über 400 Millionen User mit Apple-ID (Stand: September 2012) mit der Veröffentlichung der neuen iTunes-Version ein neuer Morgen an. Das Fenster, mit dem sie zu den zahlreichen medialen Inhalten des iTunes Store gelangen, ist nun nämlich ein neues. “Introducing the new iTunes. Simplicity is a beautiful thing” — es scheint, als hätte Apple es endlich begriffen: nicht nur die Funktionalität zählt, wie man sie dem User präsentiert ist mindestens genauso wichtig. Allein das Betrachten der ersten Screenshots bestärkte mich in der Annahme, dass die neue iTunes-Version unter diesem Vorsatz entwickelt wurde. In der Tat ist es so, dass die Überschrift, mit der ich mein Review zu Sonora einleitete, nun perfekt zu dem Programm passt, von dem ich mich lange Zeit zu distanzieren versuchte — “Sonora iTunes — Beschränken auf das Wesentliche”.

Das User Interface

Der Benutzer findet standardmäßig eine Ansicht vor, in der 18 Alben-Cover samt Album-Titel und -Interpret angezeigt werden. In einer darüber platzierten Leiste kann man, ähnlich wie über die Tab Bar in der Musik-App auf iOS, auswählen, wie die Cover-Ansicht gegliedert und sortiert sein soll (nach Songs, Alben, Interpreten, Genres, Playlists oder Radios — zum Vergleich: in der Cover-Ansicht der früherer iTunes-Versionen konnte man zwischen Alben, Interpreten, Genres und Komponisten wählen). Wechselt der Benutzer von der standardmäßig eingestellten Alben-Ansicht über die eingangs erwähnte Leiste bspw. zur Song-Ansicht, so wird anstatt der Alben-Cover eine alphabetisch geordnete Liste der Songs aus der eigenen iTunes-Bibliothek angezeigt. Wählt der User die Interpreten-Ansicht aus, so zeigt iTunes, ähnlich wie Sonora, am linken Fensterrand eine Sidebar mit Interpreten an. Die Alben eines ausgewählten Künstlers werden in einer Liste angezeigt, die der “Alben nach Interpret”-Ansicht älterer iTunes-Versionen ähnelt.

Das neue iTunes fördert den Fokus auf das Wesentliche

Auf der linken Seite, im Bereich unter den Player Controls kann der Benutzer einstellen, welche Inhalte iTunes anzeigen soll. Anstatt der früher genutzten Sidebar, über die man bspw. zwischen Musik, Filmen und Podcasts wechseln konnte, führt man selbige Aktion nun über ein einziges Bedienelement durch. Der Vorteil: iTunes kann die gesamte Fensterbreite für die Darstellung von Artwork und wichtigen Informationen nutzen und all das, was momentan unwichtig ist, ausblenden. Zum iTunes Store gelangt man über einen Button, der sich auf Höhe besagter Auswahl für die Content-Azeige befindet, jedoch am rechten Fensterrand platziert ist.

Der obere Fensterrand wird durch die Bedienelemente für die Musikwiedergabe, die allseits bekannte Informationsanzeige im LCD-Stil mit dem Apple-Logo als Platzhalter und ein Suchfeld bestimmt. An den oberen Fensterecken sind die OS-X-Bedienelemente zum Schließen, Minimieren und Maximieren des iTunes-Fensters (auf der linken Seite) sowie zwei Buttons zum Wechseln in den neuen MiniPlayer und zum Aktivieren des Vollbildmodus (auf der rechten Seite) zu finden.

Eine meiner Meinung nach großartige Eigenschaft des neuen iTunes-UI ist die Tatsache, dass es keine Bedienelemente mehr am unteren Fensterrand gibt und die dem Benutzer präsentierten Medieninhalte somit den gesamten Fensterinhalt unterhalb der eingangs erwähnten Player Controls und Anzeige-Optionen einnehmen.

Öffnet der Benutzer ein Album in der Alben-Ansicht, so verlässt er die Cover-Übersicht keineswegs. Selbige schiebt sich förmlich auseinander und offenbart dem User im just freigewordenen Raum die Tracklist des ausgewählten Albums.

iTunes analysiert die Farbgebung der Alben-Cover

Nun können nicht nur Songs abgespielt werden — mit einem Klick kann man die seit Jahren im iTunes Store abrufbare Funktion “Album vervollständigen” direkt im Player nutzen und iTunes alle Songs eines Albums downloaden lassen, von dem der Benutzer nur einen/einige Songs gekauft oder importiert hat. Außerdem befindet sich bei der Anzeige eines bestimmten Albums ein Button im oberen Bereich der Ansicht, über den man — ohne die Album-Ansicht, geschweige denn den Musik-Player, zu verlassen —  im iTunes Store die Top-Songs und -Alben des Albuminterpreten und die Empfehlungen anderer User einsehen kann. Eine clevere Funktion, mit der Apple in iOS 6 auf ähnliche Art & Weise die jeweilige Farbe der Status Bar in iOS-Apps ermittelt, findet auch in der neuen iTunes-Version Verwendung: iTunes analysiert die Cover der eigenen Musikbibliothek und passt die Farbe des Bereiches, der sich zeigt, wenn der Benutzer ein Album auswählt, je nach Farbgebung des Artwork an.

 

Galleries und Integration von Twitter & Facebook

Trotz des kürzlichen Tods des (anti)sozialen Netzwerks Ping, besteht die Möglichkeit der Verknüpfung mit denjenigen Menschen, deren Musik man hört. Über den “Gallery”-Button, der bei einigen Alben in der Detail-Ansicht angezeigt wird, können Fotos angeschaut werden, die der jeweilige Künstler mit seinen Hörern teilen möchte.

Außerdem sind iTunes-User dank der neuen Twitter- und Facebook-Integration in der Lage, Songs zu liken und Inhalte aus dem Store schnell und einfach mit Freunden & Followern auf den sozialen Netzwerken zu teilen.

 

Verbesserte Suche

Gott, wie ich die Suche früherer iTunes-Versionen gehasst habe. Sobald man nach einem bestimmten Song, Album oder Künstler gesucht hat, war der Content, den man vorher einsehen konnte, weg. Es ist erfreulich, dass dies nun nicht mehr der Fall ist. Verwendet der Benutzer im neuen iTunes die Suche, so wird, ähnlich wie bei den Safari-Downloads, ein kleines Fenster mit Suchergebnissen angezeigt. Per Doppelklick auf ein Suchergebnis wird selbiges abgespielt, klickt der Benutzer nur einmal, so öffnet iTunes das jeweilige Album. Solange diese Aktion nicht ausgeführt wird, verändert sich im Hintergrund jedoch nichts, sodass der Benutzer nach der Suche direkt dort weitermachen kann, wo er aufgehört hat.

 

Playlists

Die Verwaltung und Wiedergabe von Playlists ist mit dem neuen iTunes um ein Vielfaches effizienter und schöner als je zuvor. Möchte ein Benutzer eine bereits vorhandene Playlist um einige Songs erweitern, so klickt er in der Playlist-Ansicht einfach auf “Hinzufügen”. Was nun passiert stellt einen gewaltigen Vorteil gegenüber früheren iTunes-Versionen dar: der User kann Musikbibliothek und Inhalt der zu bearbeitenden Playlist gleichzeitig einsehen und fügt die gewünschten Titel einfach per Drag & Drop zu der Playlist hinzu. Stöbert man bereits durch die eigene Musikbibliothek, so muss der eingangs erwähnte Klick auf “Hinzufügen” nicht einmal getätigt werden: sobald der Benutzer beginnt, ein Cover oder einen Song mit der Maus zu bewegen, wird eine Liste aller Playlists am rechten Fensterrand eingeschoben, sodass das/der ausgewählte Album/Song einfach in der gewünschten Wiedergabeliste abgelegt werden kann.

 

Up Next

In der vertrauten, zentral am oberen Fensterrand platzierten Informationsanzeige, die ein kleines LCD-Display emulieren soll, ist ein neuer Button vorzufinden. Über selbigen gelangt der Benutzer zu einem Feature, nachdem sich viele iTunes-User seit Jahren gesehnt haben. Mit “UpNext” lässt sich bestimmen, welche Songs iTunes als nächstes wiedergeben soll. Diese Funktion konnten Mac-User bisher nur durch Apps wie Next (aus unbekannten Gründen mittlerweile nicht mehr im Mac App Store erhältlich) erreichen. Eine zweite Lösung war das Nutzen von alternativen Musik-Playern: Sonora z.B. hat eine tolle Funktion, mit der man die nächsten Titel, die abgespielt werden sollen, schnell und einfach bestimmen kann. Dass dieses Feature nach vielen Jahren nun auch in iTunes implementiert wurde, macht sicherlich viele User sehr, sehr glücklich.

 

Nach einem Klick auf den “Up Next”-Button im iTunes-LCD wird eine Liste mit Titeln angezeigt, die als nächstes wiedergegeben werden. Der Benutzer kann die Anordnung besagter Titeln nach Belieben ändern und Songs zur Liste hinzufügen & löschen. Um einen Titel aus der Up-Next-Liste direkt abzuspielen genügt ein Doppelklick auf selbigen.

Fallbeispiel: Ich höre mir gerade Songs aus einer Playlist an und möchte gerne einen anderen Song wiedergeben lassen, bevor es mit der Playlist weitergeht. Dazu muss ich einfach den gewünschten Titel in meiner Musikbibliothek heraussuchen, einen Rechtsklick ausführen und “Play Next” auswählen. Dieser Song wird nun als nächstes von iTunes wiedergegeben. Sobald der Titel aufhört, geht es automatisch mit der Playlist weiter.

 

Der neue MiniPlayer

Hell yeah! Nicht nur, dass der MiniPlayer nicht mehr automatisch geöffnet wird, wenn der Benutzer auf “Maximieren” klickt (WTF, Apple?!), für den Zugriff auf den MiniPlayer gibt es jetzt einen Button in der oberen rechten Ecke des iTunes-Fenster. In der Tat ist es so, dass iTunes’ MiniPlayer sinnvoll aufgebaut und gut zu bedienen ist.

Der neue MiniPlayer zeigt die richtigen Infos zur richtigen Zeit

Anstatt, wie bei vorherigen iTunes-Versionen einfach die Player Controls und den Fake-LCD im kleinen Format zu zeigen, präsentiert der neue MiniPlayer die richtigen Informationen und Bedienelemente zur richtigen Zeit. Auf kleinstem Raum werden Cover, Titel und Interpret eines Songs angezeigt. Außerdem besteht die Möglichkeit der Nutzung von Up Next und der Suchfunktion direkt im MiniPlayer. Wenn der User auf eines der beiden Features zugreift, expandiert das kleine Fenster nach unten hin und listet die entsprechenden Informationen auf. Sobald der Benutzer mit der Maus über den MiniPlayer fährt, tauchen die Player Controls auf und nehmen den Raum von Song-Titel und -Interpret ein. Dies bedeutet aber nicht, dass der Benutzer, falls der nächste Titel beginnt, die dazugehörigen Informationen versäumt, während die Maus sich immer noch über dem MiniPlayer befindet. In diesem Fall werden die entsprechenden Infos über dem Cover des Songs eingeblendet, der momentan wiedergegeben wird.

 

iCloud

Now, this is a big one. iTunes ist nun in der Lage, iCloud zu nutzen, um Daten zu synchronisieren, die die eigenen medialen Inhalte betrifft. Wenn jemand also einen Spielfilm auf seinem iPad schaut, bei 53:28 min stoppt und den Film später auf dem Mac weiterschauen will, stellt iTunes die Abspielposition automatisch ein, sodass es — auf dem Mac — bei 53:28 min weitergeht.

 

Wird im iOS-iTunes-Store ein Album gekauft, so ist es sofort in der Musikbibliothek des neuen iTunes einzusehen und kann über iCloud abgespielt werden. Sollte man offline gehen müssen, so kann jedes gekaufte Album mit einem Klick in iTunes heruntergeladen und somit auch ohne Internetverbindung wiedergegeben werden.

 

Der neue iTunes Store

Da iTunes und der iTunes Store gewissermaßen ein und dasselbe sind (und die Benutzung des Stores bisher nicht gerade angenehmer war als Verwenden des Programms selbst), war es wichtig, dass Apple für die Gewährleistung eines einheitlichen Benutzungerlebnisses auch den Store überarbeitet. Der redesignte iTunes Store weist einige Parallelen zum neuen App Store auf und spielt Song-Previews nun auch weiterhin ab, wenn der Benutzer die Store-Seite des Albums verlässt. Außerdem gibt es nun eine Preview History, in der man den beim Durchstöbern von Store-Inhalten getätigten Verlauf einsehen kann.

Fazit

Selbst Menschen, die iTunes noch nicht allzu lange verwenden, werden einen gewaltigen Unterschied zur alten Version der Anwendung bemerken. Die Simplizität ist besonders für Leute mit einem Auge für UI so offensichtlich, dass sie in Anbetracht der scheußlichen Komposition, die das UI früherer iTunes-Version ergab, umso bedeutender wird. Glücklicherweise hat iTunes trotz der radikalen Überarbeitung des UI nicht die Funktionalität eingebüßt, für die Millionen User das Multimedia-Verwaltungsprogramm schätzen und ihm trotz aller Schwierigkeiten jahrelang treu geblieben sind. Ich, meinerseits aufgrund von iTunes’ scheußlicher Verwandlung zur komplexesten Verwaltungszentrale der Welt persönlich angefressener und seit der Reinkarnation mit schlichtem Design, bewährter Funktionalität und pfiffigem Konzept höchst erfreuter Benutzer, bin glücklich, nun nicht mehr auf der Suche nach iTunes-Alternativen sein zu müssen und empfehle dieses Update allen Nutzern früherer iTunes-Versionen dringendst.

Tags: × ×
Du kannst die Pfeiltasten benutzen, um zwischen Artikeln zu navigieren.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>